Aero-Club Bamberg e.V.
Aero-Club kämpft sich zurück

In der elften Runde der Segelflug-Bundesliga hatten die Segelflieger des Bamberger Aero-Clubs zum dritten Mal in dieser Saison des schlechten Wetters wegen keine Chance, Ligaflüge zu absolvieren. Sie wurden deshalb kampflos auf den 16. Rang durchgereicht. Darum war es ihnen besonders wichtig, in der 12. Runde verlorenes Terrain wieder aufzuholen. Leider endete der schnellste Flug des Tages von Max Dorsch mit einer Außenlandung auf einem Stoppelfeld bei Selb, sodass er nicht für die Bundesliga zählte.

Mit einem Jojo zwischen Ochsenfurt und Wonsees schaffte Gerhard Herbst in der Ligazeit von zweieinhalb Stunden eine Flugstrecke von 283 km, was einer Schnittgeschwindigkeit von 113,31 km/h entspricht. Für seine ASH 31 mit einer Spannweite von 21 m ergab die Indexkorrektur 97,89 Speedpunkte und damit das beste Bamberger Rundenergebnis.

Das zweitbeste Ergebnis erzielte Franz Hirmke auf der Vereins-LS8 mit 15 m Spannweite. Bei einem Gegenwind von 30 km/h kämpfte er sich bis westlich von Tauberbischofsheim vor. In der Ligazeit erreichte er mit den Wenden Friesen, Bughaslach und Ebermannstadt 248 km. Damit konnte er 93,71 Punkte zum Ergebnis seiner Mannschaft beisteuern.

Während eines Fluglagers in Klix nahe Bautzen war Frank Schmitz zu einem Dreiecksflug über 530 km unterwegs. Mit seiner ASW 22 BLE legte er dabei in seinen schnellsten 150 Minuten 271,68 km zurück. Für sein Flugzeug mit 26 m Spannweite ergab die obligatorische Indexberechnung 92,09 Punkte.

Das Bamberger Team erreichte damit Rundenplatz 9, sicherte sich 12 von 20 möglichen Punkten und holte sich den 12. Gesamtplatz wieder zurück.
 

Unsere LS6 auf einem Acker nahe Selb
Unsere LS6 auf einem Acker nahe Selb